Denkmalschutz · 03.02.2014

Fachwerksanierung in Hattingen – Grabenstraße 21

Die Sanierung des Fachwerkhauses an der Grabenstraße verbindet den Erhalt historischer Konstruktionen mit verbessertem Wohnkomfort.

Am Gebäude an der alten Stadtmauer wurden geschädigte Fachwerkbereiche repariert und ungeeignete spätere Einbauten entfernt. Holzfaserdämmung, Lehmputz und denkmalgerechte Fenster ergänzen die Sanierung.

Feuchtigkeit hinter dem rückseitigen Putz hatte das Holztragwerk erheblich geschädigt. Nach Freilegung der betroffenen Bereiche wurde das Fachwerk instand gesetzt. Spätere Glasbausteinöffnungen, Kunststofffenster und Aluminiumtüren wurden im Zuge der denkmalgerechten Überarbeitung ersetzt.

Die Innenflächen erhielten eine auf den Bestand abgestimmte Holzfaser-Innendämmung mit Lehmputz. Erneuerte Gefache wurden mit Lehmsteinen ausgemauert; Lehmoberflächen und Sumpfkalkanstriche ergänzen das Materialkonzept. Auch Dachdeckung und Giebelverschieferung wurden überarbeitet.

Der Bericht beschreibt den Ersatz geschädigter Decken durch schlanke Vollholzkonstruktionen zur Verbesserung der nutzbaren Raumhöhe. Im Bad kam Naturschiefer an Böden und Wänden zum Einsatz.